Montag, 9. Januar 2017

Mit dem GPS in den Urwald

M2213521 startete am 8.1. um 22:45UT und landete um 1:56 in Norderstedt-Glashütte. Ich fuhr mit einer der ersten S-Bahnen und einem Bus bis zur Station Glashütte Kirchenweg. Hier war der Empfang der gelandeten Sonde sehr gut, und es gelang mir, mit dem Zilog80-Decoder die Position der Sonde zu ermitteln. Peilversuche im Landegebiet waren erfolglos, weil das Signal der Sonde von einer Sekunde zur anderen zusammenbrach - typisch für das Ende der Batterie einer SGP-Sonde. Inzwischen hatte ich eine weitere WAV-Datei aufgezeichnet, die sich wiederum mit dem Zilog80-Decoder decodieren ließ - mit besserem Ergebnis und sehr ähnlicher Position. Die Landestelle lag in einem komplett verwilderten Garten, in dem ein leerstehenden abbruchreifes Haus stand. Hier gab es ganz offensichtlich niemanden, den man um Erlaubnis fragen konnte. Vom benachbarten Feld aus war der Fallschirm in einem Baum zu erkennen. Die Sonde fand sich in einem urwaldartigen, kaum durchdringlichen Gestrüpp sehr genau an der Position.
In vielen Fällen scheint der Decoder das Problem zu lösen, gelandete SGP-Sonden aufgrund ihres GPS zu lokalisieren. Diese Sonde hätte sich mit Peilen nicht lokalisieren lassen. Auch die Sonde am Vorabend lag sehr nahe an der vom Decoder angezeigten Position.


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