Montag, 2. Oktober 2017

Mal wieder in Elmenhorst...

Die Radiosonde N3050015 aus Norderney war die erste seit der Umstellung auf RS41, die in die Hamburger Gegend schwebte. Der Fallschirn funktionierte sehr gut. Ich konnte die Sonde bis in 272m Höhe durch eigenen Empfang verfolgen und dann eine Habhub-Prediction rechnen. Die sah die Sonde bei Elmenhorst auf einem Privatgrundstück. Es gab aber in der Landephase eine erkennbare Drift der vorhergesagten Landestelle nach Süden, die vor allem im Vergleich mit der Bremer Seite deutlich wurde. Ich rechnete daher fest damit, dass die Sonde weiter südlich lag, und zwar auf einem auf Google Earth erkennbaren Acker. Ich war mir da so sicher, dass ich diese Meinung sogar auf unserem Whatsapp-Verteiler kundtat.

Wie schon in den vergangegen Tagen haben Andre und ich die Sonde im Autostil eingesackt. Als wir ankamen, sahen wir beide sofort noch aus dem Auto heraus einen weißen Punkt auf dem umgepflügten Acker liegen. Mein Blick durch das Fernglas identifizierte das Teil leider als Plastiktüte. Dann ging ich aber ein wenig auf den Eingang des Ackers zu, und - voila - war der richtige Fallschirm mit allem Drum und Dran nett ausgebreitet zu sehen.


Der Rest war easy - wie André meinte ausgleichende Gerechtigkeit für die Wirrnisse der gestrigen Sondenjagd.












Die Position war exakt 120m südlich meiner Vorhersage. Die intelligente Weise, den gelben Label auf einer RS41 zu befestigen, ist nicht nur in Sasel, sondern auch in Norderney bekannt.



i=prediction, blauer Marker = Position der Sonde



Auf dem Rückweg kamen wir zufällig an der Landestelle der Radiosonde  M2034073 vorbei. Die war damals die erste RS92, die ich per Zilog gefunden hatte, und die erste, bei der ich eine GFK-Stange zur Bergung aus dem Baum eingesetzt hatte.

Die heutige Sondenbergung hatte vom Treffen in Hasselbrook bis zur Rückkehr in Hamburg knapp eineinahalb Stunden gedauert.

Übersicht über alle Radiosondenfunde hier


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