Sondentyp: RS41-SGP
SN: X3443632
Frequenz: 402.5 MHz
Timerkill: keiner
Startstation: Schleswig (WMOID:10035)
Flugdatum: 28.5.2026 12:00Z
Durchschnittliche Aufstiegsgeschwindigkeit: 4.33 m/s
Maximale Höhe: 32920m
Landegeschwindigkeit: 4.8m/s
Track wettersonde
Landestelle:HH-Jenfeld , LAT, LON 53.57345,10.12098 Google Maps
Status: Geborgen gemeinsam mit Jürgen Wruck am 28.5.2026, 15:30UT
Diese Sonde fliegt unerwartet weit und landet in Hamburg-Jenfeld. Sowohl Jürgen aus Basthorst als auch ich brechen spontan zur Landestelle auf - er mit dem Auto, ich mit den Öffis. Beide wollen wir danach zu einem Workshop unseres Astrovereins. Jürgen ist gerade eingetrudelt, als ich noch auf den letzten Metern zur Landestelle zu Fuß von der nahen Bushaltestelle Schiffbeker Weg unterwegs bin. Er hat schon Kontakt mit Anwohnern aufgenommen, aber die Sonde ist auf den ersten Blick nicht zu entdecken.
Sie ist aber noch da, denn der TTGO empfängt das Signal, so dass die Landestelle bekannt ist.
Sie liegt direkt an der kleinen Wohnstraße, auf der wir stehen, nur 3m von der Extrapolationsposition entfernt. Direkt auf der Straße liegt sie aber nicht.
Obwohl wir die Position genau kennen, müssen wir doch etwas suchen. Erst sehen wir die glänzende Schnur, dann die Sonde in dem Baum nahe der Grenze zu einem Privatgrundstück. Sie hat sich in 11m Höhe in einem Ast verhakt. Auf der anderen Straßenseite entdecken wir den Fallschirm. Er hängt etwas höher in einem Baum, der vor einem Mietshaus in der Parallelstraße steht.
Die Besitzerin des Sondengrundstücks ist verhindert, aber die Nachbarn erhalten das in solchen Fällen nötige Go. So können wir die Sonde mit der 14m-Stange ohne nennenswerte Schwierigkeiten bergen. Mit ein paar Helfern, die von der Seite die Distanz der Stangenspitze zur Sonde abschätzen können und mich entsprechend dirigieren, geht das gleich doppelt so schnell.
Wir kappen die Schnur. Drüben auf der Fallschirmseite liegt danach der Fallschirm lose auf einem Ast auf, in ähnlicher Höhe wie eben die Sonde.
Auch hier ist mit etwas Geduld die Stangenbergung problemlos möglich. Das windstille Wetter und die großzügigen Lücken im Geäst machen es einfach. Erst wird der Haken platziert...
Wir raffen die Schnur zusammen und packen unsere Sachen ein. Da wir das gleiche Ziel haben, nimmt mich Jürgen in seinem Auto mit. Obwohl die ganze Aktion länger gedauert als gedacht, sind wir deutlich zu früh dort. Im Planetariums-Bistro können wir noch nett auf den Erfolg mit einem Alsterwasser anstoßen, bevor unser Workshop beginnt.
Übersicht über alle Sondenfunde hier
Karte aller Sondenfunde hier










