Montag, 24. Juni 2019

Wissensvermittlung beim Start, Wissensvermittlung bei der Landung

Sondentyp: RS41-SGP
SN: P4230822
Frequenz: 403.93 MHz
Startstation: Uni Hamburg (Sommer des Wissens, Rathausmarkt Hamburg)
Flugdatum: 23.06.2019 14:30Z
Timerkill: 5:00h
Track: Bremen und Uni Hamburg
Fundstelle  Hamburg-Jenfeld, LAT LON: 53.58191, 10.14059 Google Maps
Status: GEBORGEN 23.06.2019, 15:30Z
Methode:  GPS-Decodierung

Die Universität Hamburg wird 100 Jahre alt. Zur Feier des Jahrestages wurde der Sommer des Wissens ausgerichtet. Auf dem Rathausmarkt wurde daher eine Zeltstadt und eine große Bühne aufgebaut. Dort präsentieren die verschiedenen Fachbereiche ihre Forschung und ihre Wissensgebiete. Die Meteorologen hatten ein besonderes Highlight geplant: Sie starten von der Hauptbühne, ähnlich wie in ihrem Ballonpraktikum, Radiosonden. Der Flug und die eintrudelnden Daten wurden live kompetent kommentiert, wobei eine Menge meteorologische Grundbildung vermittelt wurde.

Den Reigen der Sondenstarts eröffnete P4410397, die am 20.6. von Uni-Präsident Lenzen höchstselbst, assistiert von Senatorin Fegebank, auf die Reise geschickt wurde. 

Quelle: https://twitter.com/wettermast

Tags drauf startete P4240203. Sie landete mitten in Neustadt/Holstein - zu weit weg für eine spontane Aktion. Am Samstag flog P4230977. Sie wurde von Bernd alias DL1XH auf einem Rapsfeld unweit Bad Segeberg geborgen. Und auf der sehr schönen Homepage der Hamburger Uni-Meteorologen sowie auf der Seite des Sommers des Wissens war auch am Sonntag der Programmpunkt "Wetterballon live" angekündigt.
Die Habhub-Prediction zeigte, dass in allen Luftschichten nur wenig Bewegung zu erwarten war, und ein zur fraglichen Zeit auf dem Rathausmarkt gestarteter Ballon ein paar Schleifen über der Hansestadt drehen und nicht weit kommen würde. Die vorherigen Sonden hatten alle eine Startgeschwindigkeit von 5m/s und erreichten sehr reproduzierbar 23-24km Höhe. Die Landegeschwindigkeit schwankten wie üblich zwischen 15m/s und 2m/s. Variierte man in der Prediction die Landegeschwindigkeit, blieb die Landestelle immer in Radfahrentfernung von den Regionalbahnhöfen Tonndorf und Rahlstedt. Also lag es nahe, den Start auf dem Rathausmarkt zu verfolgen, dann diese Gegend zu fahren, dort die Sache zu beobachten und dann zur Landestelle aufzubrechen.
Ich war zeitig am Rathausmarkt und konnte sogar mit den Meteorologen klönen. Sie freuten sich sichtlich über die Information, dass ihre letzte Sonde geborgen wurde, und dass sich auch heute ein paar Sondenjäger zur Landestelle aufmachen wurde. Ich hatte mich gerade hingesetzt, als jemand neben mir Platz nahm: Bernd - der die letzte UHH-Sonde bekanntlich gefunden hatte. Er hatte derweil auch schon mit den Meteorologen gesprochen und sogar backstage ein Foto der heutigen Sonde gemacht, "dann wissen wir immerhin schon die Seriennummer". Mein Raspby wurde herausgekramt. Die Sonde sendete bereits und zeigte natürlich die gleiche Nummer an. 

Sonde vorher (Foto von Bernd)


Der Ballon wurde dann mit dem üblichen Countdown gestartet und gewann schnell an Höhe.



Bei dem schwachen Wind konnte man das Objekt lange Zeit als hellen Punkt am Himmel sehen, wenn man etwas Erfahrung beim Beobachten der Venus am Taghimmel hatte. Wetterson.de wurde mitverfolgt. Die Moderatoren vorne auf der Bühne zeigten auf einem großen Beamerdisplay die Vaisala-Software und verlasen auch angeblich sekundengenaue Höhenangaben. Ich fand es etwas verblüffend, dass sie etwa 500m niedriger waren als die auf dem Raspby-Display und die von wetterson.de. Dies scheint aber nicht an den Daten selber zu liegen, denn die von den Uni-Meteorologen nach dem Flug für eine begrenzte Zeit bereitgestellten Daten zeigen keine Unterschiede zu den wetterson.de Daten. Es muss wohl eher auf eine softwarebedingte Verzögerung in den Positionsdaten hindeuten.

Wie wollten wir die Jagd auf die Sonde gestalten? Bernd hatte auch ein Rad dabei, war aber nicht sicher, ob er nicht lieber die Stadt erkunden oder die ganze Strecke zur Landestelle radeln wollte. So verabschiedeten wir uns. Ich sprang mit Faltrad und 2 Taschen in die S-Bahn zum Hauptbahnhof. Im Regionalzug war ich mir nicht sicher, ob ich besser in Tonndorf oder in Rahlstedt aussteige. Da man im Zweifel von Rahlstedt im Falle eines gut funktionierenden Fallschirms einfacher mit Bussen oder mit dem Rad nach Osten gelangen konnte, entschied ich mich für diese Station.

Der Ballon näherte sich jetzt schon seiner Gipfelhöhe. Leider ist mein Handy-Traffic gedrosselt, und leider gab es anders als auf U-Bahnhöfen kein WLAN. So war das Berechnen der Tawhiri-Prediction im Abstieg etwas nervig.


Auf Whatsapp dachten eine Reihe von Leuten darüber nach, der Sonde hinterher zu jagen. Dann machen wir eben eine SBZ (Spontane Bergungs Zusammenrottung). Wer als erster kommt, muss länger auf die anderen warten. Harry, noch auf dem Rückweg aus Mecklenburg, wollte es auf jeden Fall versuchen. Er war etwas verzweifelt, da er kurz vor Hamburg im Stau stand.  Irgendwann whatsappte er: Der Verkehr fließt wieder.

Endlich streuten die erwarteten Landepositionen in einem engen Bereich in Hamburg-Jenfeld. Da fuhr ein Regionalzug in Gegenrichtung ein. Da das Landegebiet von Tonndorf aus schneller erreichbar sein würde, sprang ich schnell in den Zug und stieg eine Station später wieder aus. Mittlerweile war die Sonde nur noch 3000m hoch im Endanflug. Der Fallschirm funktionierte schlecht. Eine letzte Vorhersage, die Koordinaten in das Handy-Navy eingegeben, und ab zur Landestelle. Die war nur knapp zu weit, um noch vor der Landung dort aufzuschlagen.

Offenbar gab es auf Whatsapp nette Diskussionen über die erwartete Landestelle, aber ich musste jetzt Rad fahren. Die Position der 3000m-Prediction erreichte ich etwa 4 Minuten nach der Landung. Dort war ein parkartiges Gelände, wo zentralafrikanisch zu verortende Teilnehmer einer Familienfeier - wohl eine Hochzeitsgesellschaft - gerade ihre Autos verließen. Etwas abseits der Menschenmenge wurde der Raspby herausgeholt und schnell eine Position gesichert. Ich war ca. 300m von der Landestelle entfernt.

Ich fuhr etwas zurück in die Charlottenburger Straße und stand vor einer Wohnanlage aus Mietshäusern. Ich musste erst einmal um ein Haus herumgehen und konnte dann auf die Position zulaufen. Ich konnte gerade noch sehen, dass da eine Schnur über einen Baumwipfel verlief.
Doch was war das? Die Schnur bewegt sich? Es raschelt im Laub? Die Schnur reißt? Oh nein! Wer da zerrte, war zunächst unklar, da die Schnur hinter der Hausecke verschwand.

Am Ende der Schnur: Mehrere Kinder, ein Familienvater, ein Ballonrest, ein Abroller und ein Fallschirm. Sie hatten die Sonde beim Landen gesehen, standen vor einem Rätsel und wollten als nächstes auf Dach klettern. Sie wurden erst einmal aufgeklärt, dass sie a) einen Wetterballon gefunden hatten, dass man b) nicht aufs Dach steigen braucht, weil c) die Sonde gar nicht auf dem Dach liegt, sondern d) im Baum hängt. Wenn man den GPS-Daten von ein paar Minuten vorher trauen kann, hing sie da auch erst seit der Bergungsaktion meiner neuen Freunde.

Wir liefen also zum Baum. Von unten war nichts zu sehen. Es gelang mir, mit ein paar Seilmanövern die Sonde auszuhaken, und ab dem Punkt konnte man sie sehr einfach herunter lassen.

Harry, den ich bisher nur elektronisch kannte, kam grinsend um die Ecke. Er hatte etwas Zeit bei der Parkplatzsuche gelassen. Danach mussten wir den zunehmend begeisterten Kindern und dem Vater alles mögliche erklären und viele Fragen beantworten,wobei es gut war, dass wir zu zweit waren. In Harrys Handempfänger konnte man das Sondensignal prima hören, und auf meinem Raspby die Daten sehen. Einer der Jungen erhielt das Gespann; dort war kürzlich in der Schule das Thema "Wetter" behandelt worden, und er wollte das Gespann unbedingt mitnehmen. Naja, so wurde nicht nur am Beginn, sondern auch am Ende der Bahnkurve Wissen vermittelt; was ja wohl der tiefere Sinn dieser Aufstiege war.

Sonde danach




Foto: Harry


Foto: Harry




Foto: Harry

Wir warteten ein wenig an der Landestelle, aber weiter kam keiner. Jürgen hat lange an der exakten Lage des Landeplatzes gezweifelt, und danach war es ihm doch etwas zu weit. Bernd hat doch lieber Hamburg auf dem Rad erkundet, als eine zweite Uni-Hamburg-Sonde zu erbeuten. Andere, uns unbekannte Sondenjäger tauchten nicht auf, so dass wir noch ein wenig fachsimpelten und dann ziemlich gut gelaunt nach Hause fuhren.

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Samstag, 22. Juni 2019

Zwei Bergener Radiosonden im Raum Aumühle


Sondentyp: RS41-SGP
SN: P2120796
Frequenz: 405.7 MHz
Startstation: Bergen (WMOID:10238)
Flugdatum: 20.06.2019 18Z
Timerkill: 5:00h
Track: Bremen und Uni Hamburg
Fundstelle  LAT LON: 53.53308, 10.33212 Google Maps
Status: BAUMLANDER, ca. 25m hoch, schwer zugänglich

Methode:  GPS-Decodierung


Die Abendsonde vom 20.6. schwebte in den Osten Hamburgs ein. Jürgen Wruck und ich waren Teilnehmer des GvA Videoworkshops, der in Allermöhe stattfand. Jürgen hatte sogar  P2120795 auf dem Weg eingesammelt und mitgebracht. Als die letzten Teilnehmer gegangen waren, verfolgten wird den Endanflug auf wetterson.de und sahen, dass die Landung unweit Friedrichsruh im Sachsenwald stattfand. Wir beschlossen, hinzufahren. Wir hatten vom Parkplatz in Friedrichsruh aus guten Empfang und konnten das Signal sowohl mit Jürgens PC als auch mit meinem Raspby decodieren. Eine nette Nachtwanderung brachte uns in unmittelbare Nähe der Landestelle. Auf dem Weg lag eine leider tote Ringelnatter. Dummerweise sind Teile des Sachsenwaldes als Privatbesitz der Familie von Bismarck abgesperrt. Der Zaun verläuft 50m vor der Landestelle. Außerdem verriet die GPS-Position, dass die Sonde ca. 25m über dem lokalen Terrain hing, und zwar in einer großen Buche. So wurde es nichts mit einer spontanen Sondenbergung. Jürgen setzte mich am Bahnhof Aumühle ab, von wo es heimwärts ging.


Ich hatte nicht erwartet, bereits am nächsten Abend wieder in Aumühle zu sein. Die Mitternachtssonde habe ich verschlafen. Sie landete zwischen Ohe und Schönningstedt am Waldrand, nur wenige Kilometer von der Landestelle der vorigen Sonde entfernt.



Sondentyp: RS41-SGP
SN: P2120797
Frequenz: 405.7 MHz
Startstation: Bergen (WMOID:10238)
Flugdatum: 21.06.2019 0Z
Timerkill: 5:00h
Track Bremen
Fundstelle  LAT LON: 53.536076, 10.277716 Google Maps
Status: GEBORGEN, 21.06.2019, 18:35Z

Methode:  Tawhiri-Prediction auf Basis der Daten von radiosondy.info


Zum Frühstück stellte ich fest, dass der Server von wetterson.de down war. Eine händischer Aufruf der Tawhiri-API erlaubte dennoch eine Prediction auf Basis der letzten Position in 190m GPS-Höhe. Die Position lag im Wald, aber nur wenige Meter vom Waldrand entfernt. Ich beschloss am Abend hinzufahren. Also ging es nach Aumühle. Von dort brachte mich das Faltrad über Straßen und Feldwege direkt ins Landegebiet. Ein Gatter eignete sich zum sicheren Anschließen des Rades. Los ging die Erkundung der Region.

Der Wald wurde von einem tiefen Tal durchzogen, in dem ein ziemlich ausgetrockneter Bach nicht wirklich floss. Auf beiden Seiten des Tales konnte ich nichts entdecken. Entweder versteckte sich das Gespann irgendwo hoch im Laubwerk, oder es war über den Waldrand hinaus geflogen und lag auf der Blumenwiese in der meterhohen Vegetation. Dorthin ging ein Feldweg, von dem aus ich die Schnur obenauf erkennen konnte. Der Rest war dann nicht so schwierig.





















Wie alle Bergener Sonden hatte auch diese einen kleinen roten Schirm, einen riesigen Ballonrest; weitere Ballontrümmer hingen in der Schnur. Normalerweise verteilen sich kleine und große Ballonreste statistisch. Aber bei den Bergener Sonden der letzten Zeit sind die Ballonreste immer sehr groß.


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Donnerstag, 20. Juni 2019

Sondenjagd mit Hindernissen


Sondentyp: RS41-SGP
SN: P2120789
Frequenz: 405.7 MHz
Startstation: Bergen (WMOID:10238) 
Flugdatum: 19.06.2019 12Z
Timerkill: 5:00h
Track Bremen
Fundstelle  LAT LON: 53.445945,10.223347 Google Maps
Status: GEFUNDEN am 19.06.2019, 16:38 Z

Methode: Tawhiri-Prediction auf Basis der Daten von wetterson.de



In dieser Sondenbergung war von Anfang an der Wurm drin. Die Sonde landete, als ich noch auf Arbeit war. Das S-Bahn-System stand aufgrund einiger Betriebsstörungen schon den ganzen Tag kurz vor dem Kollaps. Von der Arbeit ging es in einer überfüllten, verpäteten S-Bahn nach Hause. Dort griff ich mir erst einmal meinen Sondenjäger-Rucksack, um zur Landestelle in Curslack zu fahren. Eine passende Bushaltestelle (Neuengammer Kirche) befand sich exakt an der Landstelle. Die S-Bahnen waren jetzt noch voller, die Temperatur in den unklimatisierten Wagen betrug über 40°C, und natürlich waren sie um bis zu 18 Minuten verspätet (sie fahren eigentlich alle 10 Minuten). Ich fuhr 20 Minuten eher als nötig los und konnte dennoch den Bus in Bergedorf nur durch Laufen noch erreichen.

In Curslack angekommen wurde es nicht besser: Gewitter, Sturzregen, große Hagelkörner. Ich quetschte mich  unter den Dachvorsprung eines Optikerladens, wo ich einigermaßen trocken blieb. Ein Empfangsversuch war erfolgreich. Ich hatte aber – da ich noch immer keinen funktionsfähigen Laptop habe – nur den Raspberry Pi mit dem Programm Sondefinder. Diese Kombination hatte in letzter Zeit mehrfach gut funktioniert. Dieses Mal weigerte sich das Programm allerdings standhaft, die GPS-Koordinaten zu decodieren. Herumspielen mit den Einstellungen konnte ich auch nicht, weil nach wenigen Minuten der 5-Stunden-Killtimer zuschlug und die Sonde schlagartig verstummte.

Als der Regen etwas nachließ, konnte ich meine Suche im Kaltsondenstil  beginnen. Das Gelände waren Gärten und Privathäuser. Nach einer Runde konnte ich einen ziemlich großen Ballonrest sehr hoch in einer Blutbuche hängen sehen. Ich informierte die Besitzer, und die ließen mich die Sache erkunden. Leider konnte ich vor dem dunkelgrauen Himmel die Schnur nicht weit verfolgen. Es war aber aufgrund der Windrichtung klar, dass die Sonde südlich der Blutbuche sein musste, wahrscheinlich auf dem Nachbargrundstück. 

Von der Straße aus war nichts zu sehen, aber der junge Besitzer des infrage kommenden Hauses lief gerade in seinem Vordergarten herum. Er verhielt sich sehr positiv dem durchnässten Sondenjäger gegenüber. „Na klar, das ist ja spannend, das gucken wir uns doch gleich mal an. Kommen Sie einfach mit“. Als ich mich noch orientierte, meinte er; „Da hängt was im Baum!“. Es war, surprise surprise, eine RS41, die in ca. 3-4 Meter Höhe über einem Bauwohnwagen baumelte.




 Er wollte gleich eine Leiter holen, aber das wäre zu viel Aufwand gewesen. Das Ding war leichte Beute für die 10m-Teleskopstange. Die Schnur war in den Bäumen leider extrem verhakt, so dass wir davon nur wenig bergen konnten.



Der Besitzer des Grundstücks fand die Sonde ganz interessant. Auf meine Frage, ob er sie nicht als Andenken behalten wolle, reagierte er sehr positiv. Ich konnte den Fund dokumentieren und einen etwas weniger stressigen Heimweg antreten.

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Samstag, 15. Juni 2019

3000 Höhenmeter aufwärts mit geplatztem Ballon und ohne Schirm

Sondentyp: RS41-SGP
SN: P0630370
Frequenz: 405.7 MHz
Startstation: Bergen (WMOID:10238)
Flugdatum: 15.06.2019 6Z
Timerkill: 5:00h
Track Bremen
Vermutliche Landestelle LAT LON: 53.54683,9.687734 Google Maps
Fundstelle  LAT LON: 53.5463,9.68796 Google Maps
Status: GEFUNDEN am 15.06.2019, 9:55 Z

Methode:Decodierung des Sonden-GPS



Derzeit haben wir eine konstante Südwindlage, die Bergener Sonden in das weitere Umfeld Hamburgs befördert. Normalerweise dauert so etwas ein paar Tage, was ganz schönen Stress für Hamburger Radiosondenjäger bedeutet. Inzwischen hält die Wetterlage seit fast 3 Wochen an. Ich habe in dieser Zeit 10 Radiosonden geborgen und ein paar nicht gefunden. Einige fielen in die Elbe oder in unzugängliche Gebiete, diverse wurden von Sondenjägerkollegen erbeutet. Wir kommunizieren hier eifrig mit Whatsapp, und so habe ich einen guten Überblick.
Die Flug der Morgensonde vom 15.6. war von Start bis Bergung sehr ungewöhnlich. Sie befand sich bereits im Abstieg, während eine Gewitterfront durchzog. Man kann auf dem Höhenprofil (nach Daten der Bremer Seite) sehr gut sehen, dass die Sonde im Landeanflug – der Ballon war längst geplatzt – von 6816m auf 9814m AUFSTIEG, zum Teil mit Geschwindigkeiten von 11m/s. Das sind 3000 Höhenmeter! Da sieht man mal, was über so einem Donnerkopf für Aufwärtsströmungen vorkommen. 


Im Landeanflug pflege ich gelegentlich ein paar Predictions zu machen – mit der Tawhiri-Funktion von wetterson.de. Die Achterbahnfahrt der Sonde machte eine gute Vorhersage des Landepunktes sehr schwer. Normalerweise hätte die Landung im Raum Bremervörde stattfinden müssen, wo Sondenjäger Rainer schon ungeduldig auf sie wartete. Dann platzte der Ballon unerwartet bereits in 25000m Höhe. Das verschob den Landepunkt nach Osten in die Region Buxtehude. Das ist Rainer typischerweise zu weit, aber für mich womöglich mit S-Bahn und Fahrrad schnell zu erreichen. Nach dem raketenartigen Aufstieg setzte ein wieder ein normaler Abstieg ein. Schon sprang die vorhergesagte Landestelle deutlich über die Elbe in den Bereich Wedel/Uetersen. Jetzt freuten sich Daniel und Matze, und ich freute mich für sie mit. Danach fiel die Sonde raketenartig vom Himmel. Eine Zeitlang sah es so aus, als wollte das Gespann in die Elbe fallen oder auf die unzugängliche Elbinsel Nesssand. . Eine mögliche Landestelle war auch vor dem Elbstrand der Strafanstalt Hahnöfersand. Eine stumpf gerechnete Tawhiri-Prediction aus der letzten Position sah die Landestelle wieder im Elbstrom, wenngleich nicht weit vom Strand entfernt.
Ich pflege mir bei so etwas aber den Bahnverlauf auf der Karte genau anzugucken. Hier sah es mir schwer danach aus, dass es die Sonde permanent im Endanflug mehr nach Süden zog. Das ließ darauf schließen, dass die Genauigkeit der Windrichtung im GFS Modell zu wünschen übrig ließ – bei der turbulenten Wetterlage kein Wunder. Ich markierte mir also auf der Karte eine mit „best guess“ gekennzeichnete Position. Und die lag eindeutig auf dem Deich. Ich war sehr sicher, dass die Sonde auf dem Land und nicht im Wasser niedergegangen war.
Wie kommt man da hin? Schnell aufbrechen und dann los! Bis ich alles zusammengepackt hatte, war die passende S-Bahn nach Neugraben weg. Die HVV-App gab mir als nächste Verbindung einen Bus, der von Altona aus durch den Elbtunnel nach Finkenwerder auf der anderen Elbseite fuhr. Dort konnte man in einen Anschlussbus nehmen, der unter anderem auf dem Marktplatz von Jork hält. Jork ist ein Dorf im „Alten Land“, dem nördlichsten geschlossenen Obstanbaugebiet der Erde (zumindest sagte das meine Geographielehrerin in der 5. Klasse). Von da waren es nur 2,5 Fahrradkilometer bis zur Landestelle. Das kam zeitlich aus.
Zum Busbahnhof nach Altona fuhr ich mit dem Rad. Die „Altonale“ erzwang für den Bus eine Umleitung, durch Ottensen, wo wir ein wenig warten mussten. In Ottensen sind die Straßen chronisch eng. Jemand hatte sich für einen Umzug frisch einen ziemlich großen Transporter geliehen und nun musste er rückwärts einparken. Großes Abenteuer. Dennoch konnte der Fahrer die Verspätungen einholen, denn die Kachelzähler im Elbtunnel waren noch nicht unterwegs.
In Finkenwerder wartete ich auf den Anschlussbus. Dessen Liniennummer war an der Haltestelle nicht zu ausgeschildert. Der Bus kam aber pünktlich und zog einen komischen Anhänger hinter sich her. Überraschung: Die Fahrt kostete 5 Euro. Denn dies war kein normaler Linienbus. Sondern ein „Fahrradbus“, der am Wochenende vom Touristenverband der Gemeinden im Alten Land betrieben wurde. Die Fahrräder würden dann auf Gestellen auf dem Anhänger montiert. Nach den ganzen Unwettern wollte natürlich keiner eine Radtour machen. Also war ich der einzige Fahrgast. Die Alternative wäre gewesen, die Strecke mit dem Rad zurückzulegen. Dann aber hätte ich aufgrund des Bergener Killtimers die Sonde nicht mehr sendend angetroffen. Also begann eine Privatbusfahrt mit Chauffeur durchs Alte Land. Die Gestelle auf dem Anhänger brauchte ich für mein Faltrad nicht testen.
Von Jork ging es per Rad auf engen Straßen nach Borstel und von dort aus auf den Elbdeich. Oben stand eine Bank. Rad raufschieben, runtergucken. Malerischer Blick auf die Elbe. Kein roter Fallschirm. Auf dem Deich war ein kleines Areal abgezäunt, dort grasten Schafe mit Lämmern. Rechts ein Bauernhof. Gleich dahinter sperrte ein wenig malerischer massiver  Zaun den Deich und die vor- und hinter dem Deich liegenden Fahrwege ab. Dort ging es offenbar auf die Halbinsel Hahnöfersand mit ihrem bekannten Knast. Ich konnte nur hoffen, dass meine Prediction soweit stimmte, dass sich das Ziel nicht hinter dem Zaun und auch nicht jenseits des Strandes befand. Das Deichvorland war ziemlich mit Weiden bewachsen und damit erstaunlich unübersichtlich.
Erst einmal eine Antenne in die Luft halten. Jawohl, sie sendete noch. Der Sondefinder-Raspby funktionierte sehr gut und warf gleich gute Positionen aus.


Und die befanden sich AUF dem Gelände des Hofes zwischen den Gebäuden. Also hin!
Erst einmal wurde ich aufgehalten. Ein Radfahrer war verwirrt und hielt mich wohl für ortskundig. Er fragte, ob man hier in Richtung Hamburg fahren könne, und was der Zaun da soll. Danach kurz in die Pedale getreten. Auf dem Hof konnte ich keine Radiosonde entdecken. Ich rechnete mit einem über das Gelände ausgebreiteten Gespann. So etwas lag hier nicht herum. Also musste man wohl für weitere Nachforschungen mal klingeln.
Der Besitzer kam heraus. „Ja, ich helfe ihnen, gehen Sie einfach mal auf den Hof zwischen den Häusern, ich komme dazu“. Er erschien in Begleitung seines Vaters, der kein Wort sagte, weil er nicht aus Deutschland stammte. „Das Ding liegt auf unserem Kunststoff-Müllhaufen: Mein Vater hat es auf dem Deich, bei den Schafen gefunden und besser eingesackt“. Das macht unbedingten Sinn, denn die Schafe können sich natürlich in der Schnur verfangen und übel verletzen. Ich erklärte ihnen ihren Fund und durfte ihn behalten.
Der Ballonrest war riesig, der Fallschirm hatte nur allenfalls partiell funktioniert.








Die Schnur war nur partiell abgewickelt, und die Uhrzeit auf dem Begleitzettel stimmte nicht. Es ist doch sehr erstaunlich, dass dieses Konstrukt mit den aerodynamischen Eigenschaften eines nassen Lappens 3000 Höhenmeter aufsteigen konnte.



Ich bedankte mich bei den netten Besitzern dieses letzten Bauernhofs vor dem Gefängnis. Ein Radfahrer stand verwirrt herum und musste schnell über den Grund der Sperrung aufgeklärt werden. Erinnerte mich alles so ein wenig an die DDR-Grenze. Ich zeigte ihm auf Locus einen möglichen Alternativweg und erklärte ihm kurz den Grund meiner Radtour.
Ich wollte schnell zurück nach Hamburg. Ideal wäre die S-Bahn-Station Neukloster in 8 Kilometern Distanz gewesen. Auf dem Weg zweigte eine Straße nach Buxtehude ab. Und da die S-Bahn in Neukloster nur alle Stunde hält und ich sie nicht mehr erwischen würde, bin ich dann nach Buxtehude gefahren und konnte dadurch 30 Minuten sparen.
Als ich wieder zuhause war, flog bereits die Mittagssonde aus Bergen. Wieder freuten sich Matze und Daniel über eine vorhergesagte Landung auf ihrer Elbseite, aber wieder fiel die Sonde wie ein Stein vom Himmel und schaffte es nicht über die Elbe. Sie landete in einer Apfelplantage bei Ladekop, einem Straßendorf im Alten Land, das ich gerade auf meiner Rückfahrt passiert hatte. Noch einmal die gleiche Tour wollte ich dann aber doch nicht antreten. Obwohl mich doch der Busfahrer ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht hat, dass das Ticket für den Fahrradbus eine Tageskarte sei….

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Freitag, 14. Juni 2019

Decodiert trotz Rechnertod

Sondentyp: RS41-SGP
SN: P0630465
Frequenz: 405.7 MHz
Startstation: Bergen (WMOID:10238)
Flugdatum: 14.06.2019 0Z
Timerkill: 5:00h
Track Bremen
Landestelle LAT LON: 53.61048,10.10058 Google Maps
Status: GEFUNDEN am 14.06.2019, 6:58Z
Methode:Decodierung des Sonden-GPS

Am 13.6. fuhr ich meinen Laptop herunter. Es kam eine kryptisches Menü diesbezüglich des Bios; danach fuhr der Rechner nicht mehr hoch. Auch die Bioseinstellungen  waren danach  nicht  mehr zugänglich. Ob der Rechner wirklich tot ist, werde ich noch mal feststellen. Offenbar wurde automatisch (!) ein Bios-Update gestartet - wie auch immer - und da ich den Rechner dabei abgeschaltet habe, wurde das Bios wohl geschrottet. Das ist jedenfalls meine derzeitige Theorie....Das plötzliche Fehlen meines bewährten Notebooks beraubte mich weitgehend meiner Radiosonden-Empfangsmöglichkeit.

Am Morgen des 14.6. konnte ich also die Landung der Bergener Nachtsonde nicht mitschneiden, aber es gab sehr gute Daten via Radiosondy von Bernd. Internet hat man ja auch per Handy? Er hatte die Sonde bis 123m Höhe. Die Landeregion war in einem Reihenhauswohngebiet in Farmsen.

Ich bin dann sofort mit einer der ersten Bahnen dort hingefahren. Die letzte Strecke ging es dann zu Fuß. Aus 200m Distanz gab es einen guten Empfang und problemlose Decodierung mit dem Raspberry und dem Programm Sondefinder.



Zwischen Straße und Sonde standen Reihenhauszeilen, es gab aber keinen Durchgang und vor allem keine Durchsicht auf die Hintergärten. Und es war noch sehr früh - ich wollte ja keinen der Besitzer au dem Bett klingeln. Durch eine Hecke sah man ca. 50m von der Landestelle das da:


Die Schnur ging senkrecht nach oben in einen Baum und von dort wieder steil nach unten in einen Hintergarten. Es ist bei Reihenhäusern auch immer sehr schwer abschätzbar, neben welcher "Scheibe" die jeweilige Position liegt. Nach der Erkundung der Lage konnte ich auch die im Licht der aufgehenden Sonne glänzende Schnur von der Straße aus sehen.

Nach einiger Zeit hörte man Lebenszeichen in dem südlichen Haus. Offenbar eine junge Familie beim Frühstück. Also traute ich mich zu klingeln. Den jungen Familienvater habe ich aber wohl zum falschen Zeitpunkt erwischt. Er musste seine Kinder noch kitafertig machen. Danach würde er mich auch nicht in den Garten lassen, weil - Sie verstehen - sich Einbrüche in der Gegend häufen. Als er dann aber die Schnur sah, war er doch von meinen Aussagen ein wenig überzeugter und kletterte sogar auf sein Dach, um mehr Übersicht zu haben. Er war nach der "Luftaufklärung", zu der ich ihm sogar mein Handy auslieh (!) der Meinung, dass das Ding auf der Terrasse seines  Nachbarn liegen könnte - dorthin verschwand die Schnur. Wie sich herausstellte, lag er damit komplett richtig. 

Der Nachbar mit der Terrasse machte nicht auf, aber dessen Nachbar, eine "Scheibe" weiter. Der war extrem positiv und nahm mich gleich in seien Garten mit. Die Schnur hing über seine Veranda und verschwand hinter einer Hecke. Da beide Gärten verbunden und die beiden Nachbarn gute Freund waren, besuchten wir dann gemeinsam die Landestelle. Der eigentliche Besitzer der Landestelle  kam jetzt heraus und fand nach anfänglichem Erstaunen die Sache höchst spannend. Auf seiner Terrasse lag nämlich die RS41:






Behalten wollte er sie nicht, aber die Schur wollten die beiden schon loswerden. Also gingen wir zu den Nachbarn der Nachbarn. Ein schnelles Aufrollen der Schnur beseitigte die letzten Spuren der nächtlichen Landung aus den Gärten. 



Diesmal  war es keine Sondenpirsch, sondern eher "Ansitz". Denn man musste schon ganz schön viel Geduld haben, bis ein hilfsbereiter Nachbar Zugang zur Landestelle gewährte. 


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Montag, 10. Juni 2019

Der Fall der verschwundenen Sonde

Sondentyp: RS41-SGP
SN: P0521007
Frequenz: 405.7 MHz
Startstation: Bergen (WMOID:10238)
Flugdatum: 10.06.2019 0Z
Timerkill: 5:00h
Track Bremen/eigene Daten
vermutliche Landestelle LAT LON: 53.55739,9.98298 Google Maps
Status: GEFUNDEN am 10.06.2019 03:25Z, LAT LON 53.557933, 9.985819, Google Maps
Methode: Prediction auf Basis eigener Daten

Am Pfingstmontag weckte mich das Gebimmel einer Pushnachricht von Wetterson.de. Die Bergener Nachtsonde war im Landeanflug auf die Hamburger Innenstadt. Also rasch vom Balkon aus den Landeanflug bis in eine Höhe von 76m mitgeschnitten.




Die Sonde landete um 3:32 MESZ nur 3km von meinem Wohnort entfernt auf dem Gorch-Fock-Wall. Das ist eine viel befahrene Ringstraße (Ring 1). Bei einer Landung mitten in der Stadt ist Eile geboten. Also rein in die S-Bahn, Umsteigen am Jungfernstieg und dann eine Station weiter zum Gänsemarkt. Von da aus waren es nur ein paar Meter. Um 4:15 war ich vor Ort. Ich hätte besser mit dem Rad fahren sollen. Es begann gerade zu dämmern und wurde im Verlauf der Suche immer heller.

Ein Empfangsversuch war erfolglos. Da sendete nichts mehr. Der Gorch Fock-Wall ist vierspurig. Relativ wenige Autos rasen über die Ringstraße mit beträchtlich überhöhter Geschwindigkeit. In der Mitte ein Grünstreifen mit Straßenbäumen. Die Prediction befand sich genau auf diesem Grünstreifen, genau gegenüber von Finanzbehörde und Staatsanwaltschaft. Und exakt an der erwarteten Stelle hing im Baum ein riesiger Ballonrest und ein roter Fallschirm.



"Stromaufwärts" musste die Sonde liegen. Die Sonde war in der Endphase fast exakt dem Straßenverlauf des Gorch-Fock-Walls gefolgt. Die Landestelle war damit auf ein paar Meter einzugrenzen. Die letzte Position war nur 40m vom Fallschirm entfernt, und wenn man bedenkt, dass eine Sondenschnur 50m lang ist, gab es nicht viel Spielraum. Auf der entsprechenden Fläche lagen keine Überreste der Sonde. Jetzt war etwas Detektivarbeit gefragt.

Da kein Empfang mehr zu verzeichnen war, dürfte P0521007 ein Opfer des Straßenverkehrs geworden sein. Also sucht man  besser nach kleinen  Trümmerteilen, Platinenresten, Batterien - nichts. Als es heller wurde, musste natürlich der Baum mit dem Ballonrest inspiziert werden. Nichts. Gab es irgendwelche Schurreste in den Nachbarbäumen? Nein! Hatte es ein Passant mitgenommen? Um die Uhrzeit am Pfingstmontag geht in der Gegend niemand zu Fuß! Das macht keinen Sinn. Die Schnurreste am Schirm ließen eher auf eine Bodenlandung schließen, aber die Schnur war weit oben im Baum schon durchgerissen.

Die einzige halbwegs plausible Theorie: Die Sonde wurde von einem Auto erfasst, abgerissen und mitgeschleppt. Dann konnte sie durchaus etwas entfernt noch zu finden sein. Also musste man vielleicht nur den beiden Doppelspuren in den jeweiligen Fahrtrichtungen folgen? Das war zumindest einen letzten Versuch wert.  Also bin ich 200m Richtung St. Pauli gelaufen, denn wahrscheinlich war die Sonde eher auf der entsprechenden Spur gelandet. Außer Pappbechern und anderem Müll lag da nichts. Es war Zeit, aufzugeben. Ich habe dann aber beschlossen, zur U-Bahnstation Stephansplatz zu laufen. Auf dem Weg konnte ich auch noch die Gegenspur absuchen.

Und? 200m von der Fallschirmposition lag tatsächlich die Sonde und ein Haufen Schnur neben anderem Müll im Rinnstein! Das Gehäuse war lädiert, der Temperatursensor war defekt, aber sie ließ sich glatt wieder anschalten. Der Begleitzettel war nicht zu sehen.



 


Auch die Morgensonde P0521008 landete in Sichtweite meiner Wohnung auf dem Gelände des Containerterminals Tollerort. Wieder hatte ich Empfang bis unmittelbar vor dem Einschlag und eine gute Prediction. Ich habe das für hoffnungslos erklärt und mich nicht auf Bergungstour begeben. Auf das Gelände kommt man bestimmt nicht drauf, schon gar nicht kann man auf den Stapel Container klettern, auf dem die Landestelle laut Google Earth liegt.

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