Montag, 8. Juni 2026

Sonden jagen ohne Kettensägen

Am 6.6.2026 bin ich auf dem Rückweg von einer ziemlich verrückten und frustrierenden Kaltsondenjagd in NRW. Normalerweise würde ich zu so einem Auswärtsspiel niemals antreten - aber eine IMET fehlt in meiner Sammlung. Und eine Jagd im Raun Essen kostet in Zeiten des Deutschlandtickets weder Geld noch Sprit.  Die gut zu verortende Landestelle liegt auf der Grenze zwischen einer Aufforstung voller Brombeergebüsch und dichtem Laubwald. Offenbar hat vor mir jemand das Gras zwischen den Brombeeren durchstreift. Am Ende bin ich so schlau wie vorher: Hat der "Jemand" (falls die Spuren nicht ein Tier verursacht hat) die Sonde geborgen und nicht eingetragen? Oder hängt sie noch hoch im Laub? In dieser Jahreszeit sind die Blätter groß und unbeschädigt, und in die Wipfel kann man nicht gucken. Also muss jemand mal nach dem Laubfall nachgucken. 

Die Rückfahrt einer Long-Distance-ÖPNV Tour ist die eigentliche Folter. Auf dem Hinweg in aller Herrgottsfrühe fahren die leeren Züge minutenpünktlich. Auf dem Rückweg ist die Rollenkofferfraktion aktiv. Die Dinger kann man im Regionalzug, anders als im Flieger oder im ICE, nicht in großen Mengen unterbringen. Kleinere Rollenkoffer passen unter den Sitz, bloß scheint das auch nach 4 Jahren Deutschlandticket kaum einer zu wissen. Jeder Fahrgast beansprucht somit 3 Sitze - also herrschen in den Gängen, Eingangsbereichen und Fahrradwagen indische Verhältnisse. Und auch die Bahn gibt ihr Bestes: Technische Defekte am Zug, Störungen im Betriebsablauf. Immerhin sind die Ansagen zweisprachig, der englische O-Ton: "This train is delayed. The reason for this is a delay" ist mein Favorit und sorgt immerhin dafür, dass man das Lachen nicht verlernt. 

Inzwischen haben sich enorme Verspätungen aufgebaut. Immerhin erreichen die heute zunächst nicht das zweistündige Niveau, da wir in Bremen knapp den Anschluss noch erwischen. So beginnt der Optimismus zu keimen, denn der Metronom rollt zügig Richtung Heimat!  

Zeit das Handy zu zücken und Sondehub zu öffnen. Was wird da geboten? Oha, die Bergener 12Z-Radiosonde ist im Klecker Wald gelandet! Oh, da ist ja auch so ein lustiges Autosymbol mitten im Dorf Klecken! "Manni Chase" ist da nicht zum Pilzesuchen unterwegs, so viel ist klar. Leider poppt kurz danach ein garstiges "Not recovered"- Icon auf. Der unbekannte Kollege hat also kein Glück gehabt. 

 

 

 

Radiosondys Auto-Bot übernimmt ja die Eintragungen von Sondehub selbsttätig. Er annotiert Mannis Meldung mit "VERLOREN". Sondehubs Version "not recovered" finde ich viel passender: Jemand hat ernsthaft gesucht und sie nicht bergen können. 

Soll ich in Klecken aussteigen, hinlaufen und mir die Situation angucken? Es sind nur 2.5km. Ich bin aber schon zu lange auf den Beinen, ich habe kein Rad dabei, und das ganze könnte auch in etwas Komplizierteres ausarten. Dann passiert das, was IMMER in Buchholz am Samstagabend passiert. Was hatten wir heute noch nicht? Personen auf den Gleisen..."Unsere Weiterfahrt verzögert sich auf unbestimmte Zeit". Nachdem die unbestimmte Zeit abgelaufen ist, möchte ich erst recht einfach nach Hause.

Am nächsten Tag bin ich gut ausgeschlafen und spüre Tatendrang. Nach dem Frühstück öffne ich wettersonde.net. Oha, die Bergener Nachtsonde ist IN Buchholz gelandet. Und zwar liegt die Extrapolation AUF den Gleisen direkt am Bahnhof, gegenüber vom ZOB! Verkehrsgünstige Landestelle.  So ist der Tagesplan fertig: Auf nach Buchholz zur Operation Urban Rescue.Viel Chancen rechne ich mir nicht aus, insbesondere, da ich dem ortsüblichen Kult auf den Gleisen herumzurennen nicht anhänge. Und danach guck ich mir das Desaster im nahen Klecker Wald an.

 

Sondentyp: RS41-SGP
SN: 
V1210353
Produktionsdatum: 2023-3-20
Frequenz: 405.7 MHz
Timerkill:
5h:00m

Startstation:
Bergen
(WMOID:
10238)
Flugdatum: 7.6.2025 (00:00Z)
Track
wettersonde.net

Maximale Höhe:
 35508m
Durchschnittliche Aufstiegsgeschwindigkeit
: 5.3 m/s

Landegeschwindigkeit:
 12.1m/s

Landestelle: Buchholz, 
LAT, LON: 
53.32582,9.881058 Google Maps
Status: GEBORGEN am 7.6.2026, 10:30UT 
 

Methode:
 Extrapolation aus wettersonde.net-Daten


Mit Faltrad, Stange und Baumbergezubehör bewaffnet geht es also wieder zum Hauptbahnhof. Dann wieder mit dem RE41 bis Buchholz. Anders als gestern stehe ich dort nicht lange sinnlos rum, sondern belade mein Rad. Viel fahren muss ich nicht - denn die Landestelle ist nur 300m entfernt. Eine Treppe führt abwärts, so dass ich nur in Froschperspektive auf die Gleise gucken kann. Dort ist auf den ersten Blick nichts zu sehen. Auf den dritten Blick aber schon! Da hängt eine Schnur vom Baum und endet auf der gegenüberliegenden  Seite der Gleise. Ich gehe davon aus, dass dort die Sonde liegt. Von ihr ist von meiner Warte aus nichts zu sehen.

 



 

Ich trage das Rad die Treppe herauf - die Rampe ist kaputt - und gelange über eine Brücke auf die andere Seite. Von oben kann ich die Sonde auch noch nicht erkennen, dafür aber mitten auf dem ZOB einen rot-weißen Fleck - den Ballonrest nebst Fallschirm. Offenbar hat ihn in den 8 Stunden seit der Landung niemand bewegt. 

 

 

 




 

Die Schnur verschwindet in einem Baum. Dann stehe ich an dem schmalen Stück Gitter, unter dem die von drüben erspähte Schnur endet. 



 

Die Sonde ist glücklicherweise etwas weiter geflogen als vorhergesagt, hat es über die Schienen geschafft und liegt unter mir am Rand der Gleise. Da die Schnur keine zwei Meter vor meinem Ausguck verläuft, ist es sehr einfach, sie mit Stange und Haken zu angeln und die leicht lädierte Sonde per Schnurzug nach oben zu befördern. YEAH!

 

 


Der Rest ist Formsache: Sonde abschneiden, Schnur durch die Bäume ziehen und aufrollen. Komplettbergung fertig. 

 

 

 




 

 

 



Ich radle frohgemut auf die andere Seite der Gleise. Die Rollenkoffer-Fraktion ist jetzt voll aktiv und bevölkert den Bahnsteig. Ich steige als letzter ein und quetsche mich mit dem Faltrad direkt an die Tür - ich will ja nächste Station gleich wieder aussteigen und nach Mannis Problembär schauen. 

Sondentyp: RS41-SGP
SN: 
V1210363
Produktionsdatum: 2023-3-20
Frequenz: 405.7 MHz
Timerkill:
5h:00m

Startstation:
Bergen
(WMOID:
10238)
Flugdatum: 6.6.2025 (12:00Z)
Track
wettersonde.net

Maximale Höhe:
 35508m
Durchschnittliche Aufstiegsgeschwindigkeit
: 5.23 m/s

Landegeschwindigkeit:
 6.4m/s

Landestelle: Klecken (Siedlung am Walde), 
LAT, LON: 
53.34777,9.942409 Google Maps
Status: GEBORGEN am 7.6.2026, 12:31UT 
 

Methode:
 Extrapolation aus wettersonde.net-Daten
 

In Klecken radle ich Richtung der "Siedlung am Walde". Der Weg in den Wald ist mir gut bekannt, und die Erinnerungen sind gemischter Natur. Die dortigen Baumlander scheinen das Unheil magisch anzuziehen. Einen konnten wir nur zu viert mit Arnes legendärem Angelwurf und viel Gewalt nach etlichen Jahren vom Baum befördern. Einen anderen konnte ich gleich nach der Landung lokalisieren; er hing unsichtbar im Baum. Ich war häufig dort und konnte ihn niemals aufsammeln. Und ganz einfach scheint das gestrige Exemplar ja auch nicht zu sein. Unerreichbar im Wipfel eines jungen Baums, allerhöchstens mit Kettensäge zu erbeuten. Ich bin ja mal gespannt. Koordinaten gibt es keine, dafür habe ich ja aber eine auf wenige Meter genaue Extrapolationslösung. 

Ich kette das Brommy an einen Baum in stapfe in Richtung Landestelle. Unübersehbar ist der riesige Ballonrest im Baum, etwa 6-8m hoch.

 

 



 

Er ist auf einem Ast fixiert, allerlei Latex verziert und beschwert die Schnur. Die verschwindet in luftigen Höhen. Angesichts der letzten Position kommen nur wenige Bäume infrage, in denen die Sonde hängen kann. Da ich ohne Kenntnis der Lage ungern an Schirmen herummanipuliere, suche ich mit dem Fernglas aus etlichen Richtungen die Wipfel ab. Die Sonde kann ich in dem dichten Laubdach nicht erkennen. Mich würde ja interessieren, ob Manni gestern die Sonde oder nur den Schirm gesehen hat oder ob er mit dem "jungen Baum" den mit dem Fallschirm meinte. 

Der Ballonrest wäre leicht mit der Stange zu erreichen. Was soll ich machen? Wenn der Wind an der Schnur zieht, bleibt diese einigermaßen straff gespannt. Also scheint etwas, aber nur wenig Zug in dem System zu sein. Soll ich erst mit dem Schneidetool die Leine kappen? Dann würde ich jeden Kontakt zur Schnur verlieren. Oder den Fallschirm gleich herunterholen?  Dadurch würde ich die Sonde etliche Meter nach oben ziehen und damit ein irrversibles Verklemmen der Sonde in einer Astgabel riskieren. Die Schnur ist auch durch Latexstreifen mit einigen der Äste lose verbunden. Ich bin nicht sicher, ob der Zug des Sondengewichts ausreicht, um diesen Widerstand zu überwinden. Also werde ich wohl an dem Ballonrest ETWAS ziehen, um die Latexverklebung zu lösen und DANN die Schnur mit dem Schneidetool kappen. Ich setze den Haken betont lose auf die Mastspitze und beginne mit dem Angeln.

Das klappt nicht. Der Haken verheddert sich sofort in der Schnur. Der Schnurzug wirkt nur auf der Sondenseite. Schon habe ich die Leine in der Hand. Ich schneide sie ab, halte aber das zur Sonde verlaufende Stück noch fest. Vorsichtiges "Zippeln" an der Schnur bringt kein allzu aussagekräftiges Ergebnis: Mal meine ich ein klein wenig Zug zu spüren, mal gar keinen. Hoffnungslos verhakt scheint die Leine aber nicht zu sein. Doch da ist recht viel Reibung auf dem System. Es ist fraglich, ob das Sondengewicht ausreicht, um sie abzuseilen. 

Als ich mir beim Zupfen etwas Zug einbilde, lasse ich die Schnur los. Sie bewegt sich 30cm hoch - mehr nicht. Immerhin kann ich die Schnur wieder ergreifen. Gleiches Spiel, gleiches Ergebnis. Mal etwas stärker zupfen. Jetzt fühle ich wieder mehr Zug auf der Schnur. Ich lasse die Schnur erneut los. 

Diesmal bewegt sich das Schnurende erst langsam, dann schneller werdend nach oben und verschwindet hoch oben im Laubdach. Das hat eindeutig etwas gebracht. Irgendwelches Klötern? Nein. Kommt irgendwo die Sonde runter? Auf den ersten Blick: Fehlanzeige. 

Die Sonde sollte jetzt angesichts der Schnurbewegung etliche Meter tiefer hängen. Ich will gerade zum Fernglas greifen und die Bäume abscannen, da ertönt nach 30-40 Sekunden aus der fraglichen Richtung ein leises, aber scharfes Knacken oder Knallen. Das klingt irgendwie nicht wie das bekannte Klötern! Ich schaue in die Richtung, aber sehe immer noch nichts. Weitere 20-30 Sekunden später erschallt wieder dieses Knacken, wieder aus der gleichen Richtung, diesmal aber viel lauter. Und diesmal liegen ca. 12m von mir entfernt eine RS41 und etwas Latex am Boden

 

 

 

Jetzt muss ich nur noch den Ballonrest an dem herabhängenden Latex aus dem Baum zerren und die Schnüre aufrollen. 






Zurück am Rad droht im Westen eine dunkle Wolkenfront. Ich radle rasch zurück zum Bahnhof, den ich noch vor dem aufkommenden Regen erreiche. 

 

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Mittwoch, 3. Juni 2026

Am Moorburger Deich

Sondentyp: RS41-SGP
SN: 
V0921427
Produktionsdatum: 2023-3-13
Frequenz: 405.7 MHz
Timerkill:
5h:00m

Startstation:
Bergen
(WMOID:
10238)
Flugdatum: 3.6.2025 (00:00Z)
Track
wettersonde.net/Tower

Maximale Höhe:
 26351m
Durchschnittliche Aufstiegsgeschwindigkeit
: 4.9 m/s

Landegeschwindigkeit:
 10.2m/s

Landestelle: HH-Moorburg, 
LAT, LON: 
53.50075,9.89852 Google Maps
Status: GEBORGEN am 3.6.2026, 03:53UT 
 

Methode:
 Decodierung des Sondensignals mit TTGO (RDZsonde)

Die Nachtsonde aus Bergen macht es spannend. Zunächst platzt der Ballon in nur 26km Höhe. Dann sieht es so aus, als ob sie einen exzellenten Fallschirm erwischt hat: Bereits in 15km Höhe ist die Sinkgeschwindigkeit auf 4.5m/s abgesunken. Entsprechend weist die Vorhersage von wettersonde.net auf einen Landepunkt nördlich von Kaltenkirchen hin. Allerdings schwankt die Sinkrate ein wenig, so dass auch Landestellen bei Pinneberg oder Eidelstedt angezeigt werden. Und dann fällt die Sonde plötzlich wie ein Stein vom Himmel und schafft noch nicht einmal über die Elbe. Sie schlägt mit über 10m/s am Moorburger Elbdeich auf. Das Gelände sieht nach Satellitenbild nach einer Wiese oder Weide aus. 

Ich beschließe eine Spontantour. Wie kommt man hin? Mit S-Bahn nach Harburg und dann mit dem Bus? Von der Haltestelle "Moorburg-Alter Deich"  wäre die Landestelle fußläufig zu erreichen. Allerdings fahren die Busse erst etwas später. Wenn man mit der S-Bahn nach Neuwiedenthal fährt und von dort das Faltrad benutzt, müsste man noch knapp vor dem Killtimer vor Ort sein. 

Eine böse Überraschung ist ein ordentlicher Landregen, als ich die Straße Richtung S-Bahn-Schacht überquere. Ich überlege kurz, ob das mit dem Bus nicht doch besser wäre. In der S-Bahn sehe ich mir das Sat24-Regenradar an. Danach soll das Regengebiet rasch nordostwärts abziehen. Als die S-Bahn am Hauptbahnhof den Tunnel verlässt, ist die Sonne schon über dem Horizont. Dennoch ist die Stadt wegen der pechschwarzen Wolken noch nächtlich beleuchtet. In Neuwiedenthal merkt man dann, dass es schon Tag ist. Allerdings laufen die Leute noch mit Regenschirmen herum. Aber das ist übertrieben, es nieselt nur noch auf den ersten wenigen hundert Metern der Radfahrt. 

Die Fahrt geht zunächst durch noch verschlafene Wohngebiete und dann an einer Landstraße nordwärts. Es ist noch kaum Verkehr. Baustellen schaffen die übliche Verwirrung. Irgendwann erreiche ich den Moorburger Deich. Auf der Deichkrone ist es zwar nett gepflastert, aber die Rillen zwischen den Steinen verlaufen in Fahrtrichtung. Das ist ziemlich unsicher für meine schmalen Reifen und zwingt zum Langsamfahren und phasenweise zum Schieben. Irgendwann fängt der TTGO an zu blinken und verrät mir die Position. Die liegt sehr in der Nähe der Extrapolationslösung. Kurz darauf habe ich einen guten Überblick über die Wiesen und Weiden der anderen Deichseite. Und exakt als ich am Ziel mein Rad an ein Gatter stelle, waltet der Killtimer seines Amtes. 

Der Bot von Radiosondy ahnt von der Kunst des Deichbaus mal wieder nichts:

MHz VERLOREN
0, 0 AUTO STATUS: Probably lost in the water [BOT]AUTO-STATUS - 2026-06-03 01:30:21z

Die Brandung hat heute mal wieder eine auffallend grüne Farbe, muss an den Algen liegen. 

 



 

Die Fläche ist eine Weide. Glücklicherweise befinden sich die Rinder auf der gegenüberliegenden Koppel. So muss ich mich nur entspannt unter dem Elektrozaun hindurch rollen lassen und sehe schon von Weitem die Sonde. 

  



Der Fallschirm versteckt sich in einer Bodenmulde. 

 

Der Ballonrest ist groß, und die Schirmleinen sind darin verwickelt. Die beträchtliche Landgeschwindigkeit ist somit nicht weiter verwunderlich. 

 

 

 



 

 

Nachdem alles geborgen ist, erwäge ich kurz eine Rückfahrt mit dem Bus. Hier gibt es Verbindungen durch den Elbtunnel ins heimische Altona oder auch nach Harburg. Dann sehe ich die Blechlawine des beginnenden Berufsverkehrs. Eine Baustellenampel verursacht auf der fraglichen Busroute kilometerlangen Stopp-and-Go-Verkehr - ich fahre auf dem Radweg dran vorbei. Auf der Autobahn sieht es nicht besser aus, und die halbseitige Sperrung hinter dem Elbtunnel dürfte es auf der anderen Elbseite eher noch weiter verschlimmern. Also fahre ich auf meiner Anfahrtsroute zurück und komme gut voran - wenn man von typischer Ignoranz der Baustellenbetreiber gegenüber Radfahrern absieht. Da wird man auf einen benutzungspflichtigen Radweg auf der rechten Straßenseite gezwungen, und 100m weiter sieht es dann so aus...

 


 

  

Ein Grund für diese Sperrung ist nicht (mehr) erkennbar. Also Rad um das Hindernis herumtragen und weiterfahren. 

Die S-Bahn bringt mich glatt nach Hause, wo erst einmal Brötchen und Kaffee vor dem Aufbruch die Lebensgeister wecken. 

 

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Freitag, 29. Mai 2026

Spontane Stangenbergung in Jenfeld

Sondentyp: RS41-SGP
SN:
 
 
X3443632
Frequenz: 402.5 MHz
Timerkill:
keiner
Startstation:
Schleswig (WMOID:
10035)
Flugdatum:
28.5.2026 12:00Z
Durchschnittliche Aufstiegsgeschwindigkeit: 4.33 m/s
Maximale Höhe:
 32920m
Landegeschwindigkeit: 4.8m/s
Track  wettersonde
Landestelle:HH-Jenfeld ,
LAT, LON  
53.57345,10.12098 Google Maps
Status:
  Geborgen gemeinsam mit Jürgen Wruck am 28.5.2026, 15:30UT
Methode: Empfang des GPS-Signals nach Landung mit TTGO  

Diese Sonde fliegt unerwartet weit und landet in Hamburg-Jenfeld. Sowohl Jürgen aus Basthorst als auch ich brechen spontan zur Landestelle auf - er mit dem Auto, ich mit den Öffis. Beide wollen wir danach zu einem Workshop unseres Astrovereins. Jürgen ist gerade eingetrudelt, als ich noch auf den letzten Metern zur Landestelle zu Fuß von der nahen Bushaltestelle Schiffbeker Weg unterwegs bin. Er hat schon Kontakt mit Anwohnern aufgenommen, aber die Sonde ist auf den ersten Blick nicht zu entdecken. 

Sie ist aber noch da, denn der TTGO empfängt das Signal, so dass die Landestelle bekannt ist. 



Sie liegt direkt an der kleinen Wohnstraße, auf der wir stehen, nur 3m von der Extrapolationsposition entfernt. Direkt auf der Straße liegt sie aber nicht. 


 

 

 

Obwohl wir die Position genau kennen, müssen wir doch etwas suchen. Erst sehen wir die glänzende Schnur, dann die Sonde in dem Baum nahe der Grenze zu einem Privatgrundstück. Sie hat sich in 11m Höhe in einem Ast verhakt. Auf der anderen Straßenseite entdecken wir den Fallschirm. Er hängt etwas höher in einem Baum, der vor einem Mietshaus in der Parallelstraße steht.  

Die Besitzerin des Sondengrundstücks ist verhindert, aber die Nachbarn erhalten das  in solchen Fällen nötige Go. So können wir die Sonde mit der 14m-Stange ohne nennenswerte Schwierigkeiten bergen. Mit ein paar Helfern, die von der Seite die Distanz der Stangenspitze zur Sonde abschätzen können und mich entsprechend dirigieren, geht das gleich doppelt so schnell.

 


 

 


 

 

 

Wir kappen die Schnur. Drüben auf der Fallschirmseite liegt danach der Fallschirm lose auf einem Ast auf, in ähnlicher Höhe wie eben die Sonde.

 

 

 

 

Auch hier ist mit etwas Geduld die Stangenbergung problemlos möglich. Das windstille Wetter und die großzügigen Lücken im Geäst machen es einfach. Erst wird der Haken platziert...


 

 
 
 
 
Dann muss Jürgen etwas ziehen....





und die guten Sachen zu Boden bringen...

 


 

Wir raffen die Schnur zusammen und packen unsere Sachen ein. Da wir das gleiche Ziel haben, nimmt mich Jürgen in seinem Auto mit. Obwohl die ganze Aktion länger gedauert als gedacht, sind wir deutlich zu früh dort. Im Planetariums-Bistro können wir noch nett auf den Erfolg mit einem Alsterwasser anstoßen, bevor unser Workshop beginnt. 

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Sonntag, 26. April 2026

Eine DFM17 in der Hahnheide

Sondentyp: DFM17
SN: 
21(322)063719
Produktionsdatum: 18.11.2021
Frequenz:
403.09 MHz
Timerkill: keiner
Startstation: Truppenübungsplatz Bergen
 (WMOID:-)
Flugdatum:14.04.2026 6:57L
Track : wettersonde.net
Maximale Höhe: 16854m
Durchschnittliche Aufstiegsgeschwindigkeit: 5.71
m/s 
Landegeschwindigkeit: 2.4 m/s
Landestelle: Hahnheide, LAT, LON: 
53.62695,10.43053, Google Maps
Status: Stangenbergung gemeinsam mit Jürgen Wruck am 26.4.2026, 15:05 UT
Methode: Extrapolation nach Wettersonde.net Daten, lokalisiert von Jürgen Wruck am 14.4.2026

Der 14.4. war einer dieser Tage, an denen der Truppenübungsplatz Bergen im Stundentakt DFM-Manöversonden fliegen ließ. Jürgen sammelte damals eine bei Lanken ein, bei einer weiteren in der Hahnheide konnte er mangels Teleskopstange leider nichts unternehmen. Er lokalisierte sie ca. 10m über dem Boden im Baum. 

 

Foto: Jürgen Wruck

Foto: Jürgen Wruck

 

Jürgen und ich sind beide in einem Astronomieverein aktiv. Der hat alle zwei Jahre seine Hauptversammlung. Da unser Verein das Wort Vereinsmeierei nicht kennt, ist die Formalie schnell erledigt.  Wie schon beim letzten Mal sind Jürgen und ich danach zu einer Sondenbergung aufgebrochen; ich hatte die Stange dabei. 

Das Wetter ist ziemlich windig und ziemlich kühl. Jürgen parkt das Auto an der Zufahrt zur Försterei, und wir wandern auf bekannten Wegen zur Landestelle. Schon von Weitem sieht man die DFM am Baum hängen. Dennoch brauche ich mehrere Versuche, die Schnur einzuhaken, und Jürgen kann die DFM dann an einer Leine nach unten befördern. 

 

 

 




Wir fahren danach weiter in den Sachsenwald, wo die Schleswiger Mittagssonde vom 23.3.2026, W4764388, in ähnlicher Höhe im Baum hängt. Auch die hatte Jürgen erfolreich lokalisiert. Leider hat sich die Sonde verlagert: Die Sonde hängt jetzt vielleicht 18m hoch, und sie befindet sich somit außerhalb der Reichweite meiner Stange. Den Fallschirm können wir ebenfalls sichten, aber er hängt noch höher. 

Jürgen setzt mich nach einer sehr netten gemeinsamen Aktion am S-Bahnhof Aumühle ab und fährt dann selber ins heimische Basthorst zurück. 

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Montag, 20. April 2026

Letzte Gelegenheit: Radiosonden bei Unterlüß

Unterlüß liegt ziemlich weit weg von Hamburg. Wie man es auch aus der Göhrde kennt, werden auch die undurchdringlichen Wälder der Südheide von vielen Radiosondensammlern eher gemieden. Und wie in der Göhrde erlaubt der Tower in Zernien seit einiger Zeit präzise Lokalisierungen der Landestellen. Also hat es mich in der Vergangenheit mitunter dorthin verschlagen. Und derzeit haben sich auf meiner Liste eine Reihe von Sonden angesammelt, denen man einmal nachstellen sollten. Die Dringlichkeit wird gesteigert, weil allmählich das Laub sprießt, was in absehbarer Zeit die Suche in den Baumwipfeln erschweren dürfte. 

Und meine Anreisemethode mit Bahn und Rad wird demnächst auch nicht mehr möglich sein. Denn ab Mai führt die Bahn eine Qualitätsoffensive durch. Das Lexikon Bahnisch-Deutsch, Deutsch-Bahnisch bietet folgende Übersetzungen an: 

Q

Qualitätsoffensive (die): Chaos (das), Stress (der, pur), Ersatzbus-Terror (der), Gratis-PR für Autohäuser (die).

Konkret wird gesamte Strecke jenseits von Lüneburg bis Celle für (mindestens) 10 Wochen gesperrt - übrigens zur Vorbereitung einer kommenden Generalsanierung, die die Einstellung des Verkehrs auf der Strecke Hannover-Hamburg für mehr als 9 Monate bedeuten wird. Daher sollte man die Kaltsonden der Region südlich von Lüneburg noch im April angehen. 

Am Sonntag komme ich erst recht spät los, so dass ich erst um 15:30 den Bahnhof Unterlüß erreiche. Die Anfahrt ist unerwartet stressfrei, weil der Zug abweichend nicht nur bis Uelzen, sondern sogar bis Göttingen durchfährt und somit ein Umsteigen in Uelzen entfällt. Ich werde bis Sonnenuntergang ein paar Landestellen abklappern und danach den Bahnhof Eschede oder Unterlüß ansteuern. Ich checke routinemäßig die Bahn-App, um von vornherein zu wissen, wann die stündlichen Züge zurückfahren. Ooops! Heute verkehrt der letzte Zug in die Heimat tatsächlich bereits um 20:24. Gut zu wissen! An einem Sonntag, wo viel Rückreise-Verkehr tobt, wird das die Reisepläne etlicher Bahnkunden durchkreuzen! Also streiche ich zwei nicht übertrieben chancenreiche Sonden von meiner Liste und konzentriere mich auf die restlichen drei.  Eine hängt nur 1,5km entfernt im Baum, gleich am Ortsrand von Unterlüß und direkt am Weg. 

Sondentyp: RS41-SGP
SN:
U3250253
Produktionsdatum: 2022-12-18
Frequenz: 405.9 MHz
Timerkill:
5h:00m

Startstation:
Bergen
(WMOID:
10238)
Flugdatum: 16.2.2026 (8:00Z)
Track
wettersonde.net/Tower

Maximale Höhe:
 6969m
Durchschnittliche Aufstiegsgeschwindigkeit
: 4.3 m/s

Landegeschwindigkeit:
 4.4m/s

Landestelle: Unterlüß, 
LAT, LON: 
52.83559,10.2808 Google Maps
Status:
nicht geborgen, lokalisiert am 19.4.2026, 14:21 UT, Fallschirm geborgen
Methode:
 Decodierung der gelandeten Sonde via Tower

 Diese Sonde war am 16.2.2026 gegen 8:00 geflogen. Morgenflüge aus Bergen gab es früher täglich, sind aber heute selten. An dem Tag gab es gleich 2 Sonden dieser Art. Dies war die zweite, die auf der Bergener Ersatzfrequenz sendete und keine 7km Höhe erreichte. Der Tower speiste die Daten damals bereits direkt nach wettersonde.net ein. Mir gelang es zusätzlich, ein paar Frames aus dem Tower-Signal zu decodieren und dadurch sogar die Position der gelandeten Sonde zu ermitteln. Rechnerisch hing sie 15m über dem Boden. Das Signal war aber recht schwach, und so weit ist der Tower nicht von Unterlüß weg. Und so hoffte ich, dass die Sonde vielleicht in Wahrheit ein gutes Ziel für meine Teleskopstange abgeben würde. 

Als ich ankomme, checke ich die infrage kommenden Bäume: Auf den ersten Blick ist da nichts zu entdecken. Am Boden darunter liegt auch nichts. Auf der anderen Wegseite glänzt nahe am Boden ein Gegenstand im Buschwerk - es ist der Fallschirm. Die Machart erinnert an eine Manöversonde - roter kleiner Ballon, aber eben mit RS41 statt mit einer DFM. 


 

 

So etwas hatte ich schon einmal erbeutet. Die Schnur verschwindet in einer hohen Fichte. Im Feldstecher kann ich in deutlich mehr als 25m Höhe die Sonde entdecken. 

Vorsichtiger Schnurzug erweckt nicht den Eindruck, dass die Sonde frei an einer durchgehenden Schnurverbindung hängt. Ich kappe erfolglos die Schnur per Teleskopstange und Schneidetool in der Hoffnung, dass das gute Stück trotzdem herunterkommt.  Ansonsten kann ich hier nicht viel machen und muss auf die Herbststürme hoffen. Ich berge den Schirm, packe die Sachen und fahre zurück nach Unterlüß. 

 Die mir bekannte Unterführung bringt mich auf die andere Seite der Bahntrasse. Auf der Straße nach Weyhausen genieße ich mal wieder den schlechtesten Radweg Norddeutschlands. Obwohl er asphaltiert ist, bietet die (denkmalgeschützte?) verwitterte originale Bausubstanz von 1960 den Komfort eines Feldwegs. Nach ca. 6km geht des links in eine als "Daller Weg" bezeichnete Waldspur. Die ist deutlich besser befahrbar als der Radweg an der Straße. Dann geht es rechts zur Landestelle der Sonde. Ein nicht eingezeichneter Weg bringt mich sogar bis 80m an die Landestelle heran. 

Ich hatte damals die Endphase des Fluges mit dem Zernien-Tower-SDR mitgeschnitten. Es war nach der Landung nur ein schwaches Signal erkennbar, das man nicht decodieren konnte. Da der Turm sehr hoch ist und Zernien nicht so weit entfernt liegt, kann man eine hoch im Baum hängende Sonde im Raum Unterlüß ohne weiteres mit etwas Geduld decodieren.  Daher ist eine bodennahe Position zu erwarten.

Sondentyp: RS41-SGP
SN: 
V1220835
Produktionsdatum: 2023-3-21
Frequenz: 405.7 MHz
Timerkill:
5h:00m

Startstation:
Bergen
(WMOID:
10238)
Flugdatum: 6.3.2026 (18:00Z)
Track
wettersonde.net/Tower

Maximale Höhe:
 24933m
Durchschnittliche Aufstiegsgeschwindigkeit
: 5.54 m/s

Landegeschwindigkeit:
 11.4m/s

Landestelle: Weyhausen, 
LAT, LON: 
52.82942,10.38798 Google Maps
Status: GEBORGEN am 19.4.2026, 15:42UT 
 

Methode:
 Extrapolation von Tower-Daten
 

Ich stelle das Rad ab und laufe auf die von Kiefern und niedrigen Fichten bewachsene Landestelle zu.  Die Sonde liegt wie erhofft am Boden. 





Sie ist von Wildschweinen angeknabbert:

 


 

Offenbar haben die Tiere die Sonde abgerissen. Aber wenige Meter entfernt hängt ein Schnurstück lose vom Baum. Mit dem Fernglas kann ich 30m hoch in einer Kiefer Ballonrest und Schirm erkennen. Auf Schnurzug folgt Schnurriss. Ich wickle den größeren Teil der Leine auf einen Holzpflock auf und kann sie so aus der Umwelt entfernen.

 

 

 

Was mach ich jetzt? Angesichts der späten Uhrzeit und des Bahn-Problems stellt sich vor allem die Frage: Reicht die Zeit zur Bergung der dritten Sonde und zur rechtzeitigen Rückkehr zu einem Bahnhof? Ich möchte nicht in der Südheide stranden. Wenn die Wege gut sind, und wenn die Suche nach der Sonde wenig Zeit erfordert, sollte es knapp ausgehen. Am Ende siegt Optimismus über Vernunft.

Denn nach einigen 100m sind die Wege schlecht. Und sie werden im Laufe der folgenden 4km immer schlechter. Teilweise kann ich nur schieben, zweimal muss ich das Rad sogar tragen. Das kostet Zeit. 16-Zoll-Räder sind für so eine Strecke suboptimal. Immerhin wäre ein Wanderer insgesamt etwas langsamer unterwegs. Irgendwann bin ich da. Vom Waldweg zur Sonde sind es wiederum nur 80m. 

Sondentyp: RS41-SGP
SN: 
V1110349
Produktionsdatum: 2023-3-13
Frequenz: 405.7 MHz
Timerkill:
5h:00m

Startstation:
Bergen
(WMOID:
10238)
Flugdatum: 24.9.2025 (00:00Z)
Track
wettersonde.net/Tower

Maximale Höhe:
 33097m
Durchschnittliche Aufstiegsgeschwindigkeit
: 5.6 m/s

Landegeschwindigkeit:
 5.6m/s

Landestelle: Weyhausen, 
LAT, LON: 
52.80595,10.41521 Google Maps
Status: GEBORGEN am 19.4.2026, 16:56UT 
 

Methode:
 Extrapolation von Tower-Daten
 

Diese Sonde ist am 24.9.2025 geflogen. Auch hier gelang nach der Landung keine Decodierung, was wieder auf eine bodennahe Position schließen lässt. Also nehme ich wieder keine Ausrüstung mit. Sonde am Boden einsammeln und dann gleich weiterfahren, ist das Motto der Stunde. Zeit habe ich eh keine. Da stehen allerlei Fichten und Kiefern im Landegebiet, viel Holzabfälle liegen herum. Wo ist die Sonde? Und dann sehe ich sie 4-6m über mir im Baum pendeln! Damit habe ich jetzt nicht gerechnet! 

 Also zurück zum Rad, die Stange holen. Derart ausgerüstet ist die Bergung reine Formsache. 


 

An der Sonde hängen nur wenige Meter Schnur. Ich kann den Fallschirm und übrige Reste nicht entdecken, suche aber angesichts des Zeitmangels auch nicht lange danach. Lieber laufe ich zurück zum Rad und mache mich reisefertig.

Bis zur Straße sind es nur wenige Meter. Der exzellente Radweg der Straße nach Eschede und Celle ist erreicht. Es geht überwiegend bergab und ich komme mit dem Rad erstmals seit längerer Zeit bequem und schnell voran!

Bei Weyhausen zweigt die kürzere Verbindungsstraße nach Unterlüß ab. Ich weiß ja, dass deren Radweg schlecht ist, aber der Weg ist 4km kürzer als der nach Eschede. Wahrscheinlich würde der Umweg kaum Zeit kosten und Kraft sparen. Ich halte den direkteren Weg aber für besser, zumal der letzte Zug nach Hause in Unterlüß ein paar Minuten später fährt. Also trete ich massiv in die Pedale.  

Unterwegs checke ich die Bahn-App, ob vielleicht der Zug um 20:24 heute Abend zu guter Letzt auch noch ausfällt.  Erstaunlicherweise wird jetzt sogar eine Verbindung eine Stunde später wieder angezeigt. Das ist eine entspannende Information: Die Heimfahrt ist im worst case gesichert. Kurz vor 20:00 bin ich nach problemloser Radfahrt auf dem Bahnsteig in Unterlüß, und es beginnt wenig später eine ebenso glatte und angenehme Heimfahrt.

 


 

 

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