Mittwoch, 10. April 2019

Die erste Sonde nach dem Rollover

Sondentyp: RS41-SGP
SN: P3450423
Frequenz: 402.7 MHz
Timerkill: keiner
Startstation: Sasel (WMOID 10141)
Flugdatum: 9.4.2019 12:00Z
Track wetterson.de & radiosondy.info
Landestelle Krüzen bei Lauenburg
Sonde im Baum, 12m über Grund, LAT LON: 53.4005, 10.5207 Google Maps
Fallschirm im Baum, LAT LON: 53.40028, 10.520412, Google Maps
Status: Geborgen mit 15m Stange aus ca. 12m Höhe am 10.4.2019


Update vom 10.4.2019

Heute ging es, diesmal  zu Fuß, von der Busstation in Schnakenburg an den Rand des kleinen Wäldchens bei Krüzen. Geschultert hatte ich die 15m Stange. Während die Schnur zur Sonde im Baumwipfel gestern schlaff durchhing, war sie heute straff gespannt. Die Sonde rotierte wild im recht starken Wind. Diesmal hatte ich eine Bridge-Kamera mit langem Tele dabei.



 Ich brauchte 3 vergebliche Anläufe, um die Stange durch das Gewirr von Ästen zu fädeln, um sie an die Sondenschnur zu bringen und diese einzuhaken. Beim 4. Versuch ging alles glatt, und die Sonde konnte zum Boden gebracht werden. Leider konnten nur ca. 15m Schnur eingeholt werden. Der Fallschirm ist natürlich, wie auf den Bildern vom Vortag erkennbar, nicht zu bergen.




Bericht vom 9.4.2019
Das GPS-Week-Rollover führte zu allerlei Problemen, vor allem bei den Startautomaten des DWD. Ein solcher steht in Sasel. Am Dienstag gelang tatsächlich ein Start einer RS41. Wegen der geringen Winde kam die Sonde nicht weit, schon beim Dorf Krüzen bei Lauenburg war Schluss. Ich hatte wenig Zeit, da ich noch zum GvA-Treff in Allermöhe wollte. Daher war wenig Zeit vorhanden. Die Prediction lag leider mitten in einem kleinen Wäldchen. Ich fuhr mit dem Schnellbus von Bergedorf bis Schnakenburg/Twiete und von dort 3km bis zur Landestelle. Ein Empfangsversuch war erfolgreich. Die Position war am äußersten Nordrand des Waldes und nicht wie befürchtet in der Mitte. Dennoch war die Höhe 82m über dem Geoid und somit etwa 12m über dem Boden. Wäre die Sonde nur wenige Meter kürzer geflogen, hätte man sie von der Wiese auflesen können.

Der Waldrand war gut zugänglich, und nach einigem Hin- und Her die Sonde im Baum erspäht. Der 10m-Teleskopstab reichte knapp nicht. Ich muss hier wohl noch mal mit einem 15m-Stab wiederkommen.


Der Schirm hängt 40m weiter flugbahnabwärts sehr viel höher, so dass eine komplette Bergung des Gespanns ziemlich unwahrscheinlich ist.




Übersicht über alle Sondenfunde hier
Karte aller Sondenfunde hier

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