Dienstag, 14. Juli 2026

Endlich am Boden!

Sondentyp: RS41-SGP
SN:
 
 
W1917532
Frequenz: 402.5 MHz
Produktionsdatum: 6.5.2024
Timerkill:
keiner
Startstation:
Schleswig (WMOID:
10035)
Flugdatum:
16.1.2025 00:00Z
Durchschnittliche Aufstiegsgeschwindigkeit: 4.78 m/s
Maximale Höhe:
 31845m
Landegeschwindigkeit: 2.3m/s
Track  wettersonde und sondehub
Landestelle: Reinbek,
LAT, LON  
53.50236,10.23783 Google Maps
Status:
  Geborgen am 14.7.2026, 9:58UT
Methode: Empfang nach der Landung per TTGO

16.1.2025: Diese Nachtsonde aus Schleswig landet im Wald bei Reinbek. Bereits aus der fahrenden S-Bahn habe ich Empfang mit dem TTGO. Vom Bahnhof geht es dann zu Fuß zur Landestelle im waldigen Billetal. Schon aus der Distanz ist der Fallschirm gut zu sehen.

 

 



Damals werden für kurze Zeit testweise blaue Schirme verwendet. Dies ist der erste Schirm dieser Art, den ich zu Gesicht bekomme. Ran komme ich nicht - denn er hängt ca. 17m hoch im Baum über umgestürzten Bäumen und sumpfigem Gelände. 

Auf der anderen Seite des Weges hängt die Sonde in einer Lärche - 30m hoch. 


 

Am 2.2.2025 bin ich wieder da. Der Schirm ist jetzt weiter herabgesackt. Von matschigen Boden aus kann ich ihn mit der Stange bergen. Die Sonde pendelt dabei auf die andere Seite der Lärche und hängt immer noch in gleicher unerreichbarer Höhe an langer Schnur. Ungünstig ist, dass sie direkt über einem von Hunde-Spaziergängern extrem frequentierten Wanderweg baumelt. Irgendwann wird sie herunterfallen, aber dann eventuell Passanten vor die Füße. 

Daher bin ich in den kommenden 18 Monaten immer mal wieder vor Ort, vor allem nach Stürmen. Immer nach dem gleichen Schema: Schritt 1: Vom Bahnhof Reinbek die kurze Strecke bis zum Baum. Schritt 2: Nö, da liegt sie nicht. Schritt 3: Mit dem Fernglas checken, ob sie noch oben hängt - was im Sommer aufgrund von Laub anderer Bäume kompliziert ist. Schritt 4: Nach erfolgter Sichtung wieder zurückradeln. 

Ab Mai 2026 gelingt es mir nicht mal mehr, die Sonde zu sichten - zu dicht ist das Laub. Am 16.6.26 kann ich im Fernglas an den fraglichen Zweigen nur noch isolierte Schnurstücke erkennen und bin daher fast sicher, dass die Sonde nicht mehr oben hängt. Unten liegt sie auch nicht (mehr?). Meine Zuversicht, das Ding irgendwann mal in den Händen halten zu können, schwindet deutlich. 

Nach einigen heftigen Sommerunwettern frage ich mich am 14.7.2026, ob ein Check der Sonde einen Sinn macht. Etwas Zeit ist vorhanden, aber viel Chancen habe ich ja nicht. Am Ende siegt die Neugier, und die hilft häufig. Denn dieses Mal sehe ich  schon von Weitem neben dem Baumstamm eine RS41 am Boden liegen. 




 

 

 

 

 

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